Projekt 15 Gastkultur

Aus ZukunftKlybeck
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Die Idee

Ein Haus für Gastkultur, ein Hotel, in dessen Zentrum die Begegnung in vielfältigen Formen steht. Grundsätze sind Interesse, Offenheit und Austausch.

Basis soll ein bereits bestehendes Fabrikgebäude sein, das umgenutzt wird, und über viele räumliche Querverbindungen und viele Eingänge und Öffnungen nach aussen verfügt.

Als Inspiration dienen die architektonischen Interventionen von Gordon Matta-Clark, der in bestehende Gebäude Öffnungen und Durchgänge gesägt hat (Cuttings)

Kommunikative Raumdispositionen prägen die Struktur: Ein Innenhof, ‚Patio’, bildet das Zentrum, der von einer grosszügigen Lobby umgeben ist und von mehreren Seiten zu betreten ist.

Empfang, Information, Transfer, Tauschbörsen, eine Bibliothek und weitere Dienstleistungen im Zusammenhang mit Reisen und Tourismus werden angeboten. Ein Treffpunkt für Traveller, Menschen in Transition, Job-Nomaden und auch Flüchtlinge. Unterkünfte für Flüchtlinge, Sans-papier und Asylbewerber sollen integriert werden.

Büro für Transitionswissen: Ein Zentrum zum Thema Reisen, Tourismus, Migration und Flucht. Know-how wird generiert, Beratung wird angeboten und Forschung wird betrieben. Internet, Arbeitsplätze und Studios werden angeboten für Reisende, die vorübergehend arbeiten wollen. Jobbörse vermittelt temporäre, befristete Arbeit.

Ein Bereich bietet einen Raum für ästhethische Erfahrungen, Gestaltungsprozesse, inhaltliche Auseinandersetzung, Reflexion über Reisen und sein Folgen.

Nachhaltiger Tourismus

Es gibt verschiedene Zahlungsmodelle. Jeder Gast zahlt entsprechend seiner wirtschaftlichen Situation. Ein Finanz-Öko-System, das mit einer ‚Kasse des Vertrauens’, Spendenmöglichkeiten und einer Angebotsbörse für Interessenausgleich ausgestattet ist. Gäste können Arbeitsleistung anbieten anstelle von Geld. Job-Nomaden zahlen hohe Beträge.